Inkontinenz – Therapie statt Tabu!


Inkontinenz in Form von unfreiwilligen Harn- bzw. Stuhlverlust stellt für die Betroffenen eine erhebliche Belastung im Alltag dar. Nicht selten führt Sie zum sozialen Rückzug. Doch das muss nicht sein – Denn Inkontinenz ist behandelbar!

 

Zahlen und Fakten

Harninkontinenz betrifft in Österreich ca. 850.000 Frauen und 150.000 Männer. Von Stuhlinkontinenz sind ca. 5% der Berufstätigen betroffen, wobei die Anzahl mit zunehmendem Alter steigt. Trotz der großen Belastung und Einschränkung der Lebensqualität sprechen aus Schamgefühl nur ca. 5% mit  ihrem Arzt darüber.

 

Darüber reden - nicht darunter leiden!

Mit Einführung eines innovativen Beckenboden-Therapiekonzeptes im Revital Aspach bieten wir Betroffenen die Möglichkeit, aktiv etwas an Ihrer Situation zu ändern und so ein Stück Lebensqualität wieder zurückzubekommen.

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Dr. Anna Mühlfellner, Fachärztin für physikalische Medizin mit Zusatzausbildung für Beckenbodentherapie

Die häufigste Ursache für Inkontinenz ist eine Beckenbodenschwäche in Folge von:

  • Geburten/Schwangerschaften
  • Übergewicht
  • Rauchen und chronischer Husten
  • Fehlbelastungen
  • Verletzungen der Beckenbodenmuskulatur
  • Operationen im kleinen Becken

 

Gerade bei Beckenbodenschwäche stellen konservative Therapiemaßnahmen die Therapie der 1. Wahl dar.

Zu den konservativen Therapien zählen:

  • Physiotherapie
  • Biofeedback
  • pulsierende Magnetfeldtherapie
  • Elektrostimulation

 

Unser Konzept

 

Fachärztliche Betreuung

Im Rahmen der Erstkonsultation bei unserer Fachärztin wird ein ausführliches Anamnesegespräch erhoben. Aufbauend auf dem Erstbefund wird ein individuell angepasstes Therapiekonzept erstellt.

 

Physiotherapie

An Möglichkeiten steht uns hierfür Beckenbodentherapie bei einem speziell ausgebildeten Physiotherapeuten zur Verfügung.

Ein wesentlicher Baustein in unserem Beckenboden-Therapiekonzept ist die Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur durch eine spezielle Ionen-Induktions-Therapie vor jeder Physiotherapie. Zur verbesserten Wahrnehmung der Beckenbodenmuskulatur kann ergänzend mit dem Biofeedbackgerät gearbeitet werden.

Bei sehr schwachem Beckenboden kann unterstützend ein Elektrostimulations-Heimtherapiegerät verordnet werden, in welches sie vorher ausführlich eingeschult werden.

 

Ernährungsberatung

Gerade bei Durchfällen, Verstopfung oder Übergewicht stellt die richtige Ernährung eine zentrale Rolle dar. Unsere geschulten Diätologinnen können sie im Hinblick auf Änderungen der Ernährungsgewohnheiten zur verbesserten Stuhlregulierung oder Gewichtsreduktion bestens betreuen.

 

Mehr über Inkontinenz  und die verschiedenen Möglichkeiten zur Beckenbodentherapie, die Ihnen die Villa Vitalis und das Revital Aspach bieten, erfahren Sie im Vortrag „Inkontinenz – (k)ein Tabu!”  am 11. Oktober 2016 um 19.30 Uhr im Revital Aspach.

Referenten:  

  • Dr. Anna Maria Mühlfellner | Fachärztin für Physikalische Medizin & Rehabilitation Revital Aspach mit Zusatzausbildung für Beckenbodentherapie
  • Prim. Dr. Christoph Kopf | Leitung Chirurgie Landeskrankenhaus Schärding, Vorstandsmitglied Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich
  • Ass. Dr. Benedikt Neuber | Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, im Team des Beckenbodenzentrums Krankenhaus Ried im Innkreis

 

Anmeldung erbeten unter: 07755/6801 oder office@revital-aspach.at.
Eintritt: frei

 

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